Berlinale exquisit:
Kulinarisches Kino

Culinary Cinema ©  CJ E&M Corporation

Im Rahmen der Berlinale wird zu einem sinnlichen Vergnügen auf mehreren Ebenen gebeten. Filmkunst wird verbunden mit Gaumenfreuden der Spitzenklasse. Es geht um Essen in all seinen Dimensionen – sowohl auf der Leinwand als auch in Talkrunden mit Film- und Nahrungsproduzenten, Protagonisten und Gourmets. Vor allem aber werden die Kinogänger von weltbekannten Sterneköchen verköstigt. Diese haben sich von den Filmen inspirieren lassen und Menüs eigens für die Berlinale kreiert. Wir sprechen über das Sonderprogramm Kulinarisches Kino, das dieses Jahr in Kooperation mit Slowfood Berlin in die achte Runde geht.

Ein Abend könnte in etwa so aussehen: Zunächst der cineastische Genuss im Kino des Martin-Gropius-Baus durch Premieren oder Klassiker, Dokumentar-, Spiel- oder Kurzfilme. Danach das Kulinarische im Gropius Mirror, angerichtet von nicht weniger bekannten Größen wie Daniel Achilles, Matthias Diether, Michael Kempf oder Tim Raue. Zum Ausklang das Gespräch, angeregte Diskussionen bis in die Nacht.

Neu ist in diesem Jahr, dass man mit Berlinale goes Kietz sogar im tiefsten Kreuzberg Kulinarisches Kino haben kann. Die Vorstellungen finden im Eiszeit Kino statt, Essen gibt es in der Markthalle Neun.

Die Markthalle ist es im Übrigen auch, die einen Street-Food-Markt auf dem Festivalgelände am Potsdamer Platz präsentiert. Berliner wissen bereits vom wöchentlichen Street-Food-Thursday, dass man sich die ausgewählten Köstlichkeiten von Allgäuer Kässpatzen bis heißen koreanischen Ramen auf keinen Fall entgehen lassen darf.

Wer noch Karten für die Vorstellungen haben will, sollte sich beeilen. Der Vorverkauf hat am Montag begonnen.

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