Portulak, das perfekte Unkraut

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Der Engländer William Cobbet lag daneben als er im 19. Jahrhundert sagte, Portulak sei nur etwas „für Schweine und die Franzosen“. Denn das Gourmet-Unkraut mit den kleinen dicken Blättern enthält Gutes für alle. Voll von Calcium, Vitamin E und C, Magnesium, Leinölsäure und mehr Omega-3 Fettsäuren als jede andere blättrige Pflanze, ist es tatsächlich eines der gesündesten Dinge, die man überhaupt essen kann. Ausserdem hat es 10 bis 20 mal mehr Melatonin (was vorbeugend gegen die Entstehung von Krebs ist) als jede andere Frucht und jedes Gemüse die von Forschern der Texas University untersucht wurden.

Mit seinem säuerlichen und milden Geschmack ist es mit Brunnenkresse oder Spinat vergleichbar, allerdings etwas saftiger und mit einer Zitrus-Note. Am besten ist es, wenn man es roh in Salat oder Pesto isst, gedünstet oder püriert.

Portulak wächst eigentlich überall dort, wo es eine mindestens zweimonatige Vegetationszeit gibt, gedeiht aber besonders gut in der Hochsommerhitze.

Plinius der Ältere empfahl, Portulak als Amulett zu tragen, um sich gegen das Böse zu schützen. Außerdem ist es sehr populär in der chinesischen Medizin und gilt als effektives Mittel gegen Insekten- und Schlangenbisse sowie verschiedene andere Beschwerden.

Also, haltet die Augen offen nach Portulak!

von Jasmina Knezovic

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